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Das myomaster Gerät verwendet Oberflächen-Elektroden mit integriertem Vorverstärker für die konventionelle Oberflächen-Elektromyographie (SEMG), die beispielsweise zur Diagnose von Bewegungsstörungen aufgrund von muskulären Koordinationsdefiziten eingesetzt werden.

Das myomaster Gerät verwendet Oberflächen-Elektroden mit integriertem Vorverstärker für die konventionelle Oberflächen-Elektromyographie (SEMG), die beispielsweise zur Diagnose von Bewegungsstörungen aufgrund von muskulären Koordinationsdefiziten eingesetzt werden. Die in der klinischen Routine einsetzbaren Ableiteinheiten zeichnen sich insbesondere durch eine sehr hohe Unempfindlichkeit gegenüber Messfehlern (Artefakten) durch Stoß- oder Bewegung aus.

Orthopäden und Sportmediziner waren es bislang gewohnt, bei unklaren Diagnosen und Befunden die Muskel- bzw. Nerv-Dysbalancen bei Patienten betrafen, grundsätzlich an den Kollegen Neurologen zu überweisen. Solange entsprechende Diagnose-Unterstützung ausschließlich mittels invasiver Nadel-EMG-Untersuchungen zu erreichen ist, hat sich auch heute wenig daran geändert. Es gibt jedoch in der alltäglichen orthopädischen und sportmedizinischen Praxis eine ganze Reihe von Patienten-Dispositionen, die den Einsatz eines Oberflächen-EMGs als äußerst sinnvoll, weil Diagnose-unterstützend bzw. Befund-relevant, rechtfertigen. Insbesondere muskuläre Dysbalancen, Verspannungen und Myogelosen sowie Kontraktions- und funktionelle Defizite werden deutlich sichbar gemacht und über den Therapieverlauf dokumentiert.

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Untersuchung in 5-10 Minuten

Mit validen Ergebnissen lassen sich spezielle Muskelfunktionsstörungen (Hypotonien, Hypertonien, Reflexe oder schmerzbedingte Muskelaktionen) messen. Hierbei sollten immer alle 3 Messungen (Ruhetonus, max. isometrische Kontraktion u. dynamische Messung standardisierter Bewegungen) erfolgen.

Mit ein wenig Praxis dauert eine EMG-Untersuchung zwischen 5-10 Minuten. An versierte Helferinnen ist die Untersuchung – nach Einweisung – delegierbar.

Typische Einsatz-Beispiele des myomaster aus dem Praxisalltag

Akute Verletzungen und Erkrankungen:

  • HWS-Schleudertrauma
  • Sportverletzungen
  • Akute Rücken- /Nackenschmerzen
  • Fehlstatik z.B. ISD-Blockierung oder CMD
  • Funktioneller Beckenschiefstand
  • Sehnenansatzentzündungen
  • Triggerpunktschmerzen

Überlastungssyndrome und Funktionsstörungen:

  • Tennis-/Golferellenbogen (Epicondylitis)
  • Chronische Rückenschmerzen
  • Craniomandibuläre Dysfunktion

Degenerative Erkrankungen:

  • Arthrosen der Wirbelgelenke
  • Arthrosen der Kniegelenke
  • Arthrosen der Hüftgelenke

Therapeutische Verlaufskontrollen:

  • Postoperative Physiotherapie
  • Leistungssport
  • Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung

Vorteile des Myomaster-Gerätes

Handheld - Ihre dritte Hand

Das Gerät ist handlich klein, kompakt und kann direkt am Patienten eingesetzt werden.

4-Kanal Technik

Viele andere EMG-Geräte arbeiten mit 8-, 16- oder 20-Kanälen. Mit der 2- bzw. 4-Kanal-Messungen des myomasters können alle wichtigen orthopädischen und sportmedizinischen Untersuchungen schnell und einfach – ohne Kabelsalat - durchgeführt werden.

Präzise Messergebnisse

Das Gerät misst – u.a. mit einer Signalabtastrate von 2.000 Hz pro Kanal – präzise und nahezu artefaktfrei

Koaktivierungsfunktion

Dieses – bisher einzigartige – Feature am Gerät ist eine wichtige, neue und zusätzliche, sinnvolle Untersuchungsmethode

Atraumatische Messungen

Durch die nicht-invasive, völlig schmerzfreie Untersuchung der Patienten mittels Klebe-Elektroden, erleben die Patienten die Messung völlig unbelastet und vorurteilsfrei. Das sorgt für gewünschte Compliance und sichert regelmäßige und stressfreie Therapie-Verlaufs- und Kontroll-Untersuchungen.

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Kostenvorteile von Myomaster

GOÄ:
GOÄ-Ziffer 838; 2,3-facher Abrechnungssatz
Kostenerstattung pro Untersuchung 73,74 EURO.

EBM:
EBM2008-Ziffer 27331 (Zusatzpauschale 04437, 04520, 16322).
Abrechnung mit 520 Punkten.

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Weitere Informationen

Koaktivierungs-Funktion

Othopäde und Sportmediziner Dr. E. Chen:

"Auch dieses – bisher einzigartige – Feature am Gerät ist aus Orthopäden- und Sportmediziner-Sicht eine wichtige, neue und zusätzliche, sinnvolle Untersuchungsmethode. In meiner Praxis konnte ich z.B. im Verlauf einer Untersuchung eines guttrainierten Triathleten – nur durch diese zusätzlich gebotenen Mess-Funktion – eine vorher unerkannte Koaktivierung in der Beinmuskulatur diagnostizieren. Die sofort verständliche Visualisierung – durch Umschalten auf Balken-Anzeige mit Ampel-funktion („rot“ zeigt Koaktivierung) – ist intuitiv und praxisorientiert."

Rechts- Links- Vergleich

Detektion von Verspannungen über eine Vergleichsmessung

Im menschlichen Körper existiert eine Vielzahl von (Skelett-) Muskeln mit paarweise sogenannter Rechts- Links-Symmetrie. Dies ermöglicht es mit dem einfachen und schnellen Diagnoseverfahren des Oberflächen- EMG eine Rechts-Links-Vergleichsmessung durchzuführen, um so mögliche Muskelpathologien oder koordinative Defizite zu identifizieren und dem physiologischen Zustand gegenüberzustellen. Der Rechts-Links-Vergleich ist zudem notwendig um muskuläre Dysbalancen zu detektieren, welche zu Verspannungen oder koordinativen Defiziten führen können.

Diagnoseunterstützung

Hilfe bei Diagnose und Therapie

Die Messung des EMG mittels Oberflächenelektroden ermöglicht dem Patienten eine völlig schmerzfreie Messung und stellt für den Arzt eine in der Handhabung erheblich vereinfachte Diagnoseunterstützung dar. Da eine Oberflächen-EMG Untersuchung nebenwirkungsfrei ist, erleben die Patienten die Untersuchung völlig unbelastet und vorurteilsfrei.

Das Oberflächen-EMG bietet dem Arzt zudem die Möglichkeit die Muskelaktivität im natürlichen Bewegungsablauf unter dynamischen Bedingungen zu beobachten. Anwendungsgebiete der konventionellen Oberflächenelektromyographie liegen im Bereich der Untersuchung der muskulären Koordination und insbesondere im Feld der Bewegungsanalyse. Einige reale Alltags-Praxis-Beispiele sind HWS-Verspannungen, Lumbalgie, Epicondylitis….

Die Oberflächenelektromyographie stellt damit für Arzt und Patienten ein einfaches und schnelles Verfahren zur Diagnostik und Therapiekontrolle in der Muskelmessung dar.


Anwender-Report:

Aus der Praxis für die Praxis.

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